Strickkino: Strick im Kino Intimes
An einem Montag im Monat mit Strickzeug ins Kino 🧶 In Kooperation mit ► @fhainstrick
Das Kinoprogramm wird wöchentlich aktualisiert. Die Kinokasse ist Mo-Fr ab 13:30 & Sa-So ab 11:30 Uhr geöffnet. Sprachversionen: Bitte beachtet die Angaben zu den Filmen wie OMDU/OMEU. Filme ohne Kennzeichnung sind auf Deutsch. Reservierung: Ihr könnt Tickets telefonisch reservieren: (030) 32592592. Reservierte Tickets müssen bis 15 min vor Beginn abgeholt werden. Hinweis zum Filmbeginn: Wir zeigen nur wenig Werbung vor den Filmen, max. 10 min. Bitte kommt pünktlich.
Discounted tickets can only be purchased at the box office upon presentation of a valid id or other proof. Prior reservation by phone or mail is possible. Please note the show time: Our pre-show commercials last no more than 10 min. Please arrive on time.
Wochenprogramm / Weekly schedule ►
Mit einem Tiger schlafen
Strick im Kino #14: Montag, 17. August 20:00 Uhr
Österreich 2024, 106 min • FSK 12 • Drehbuch & Regie: Anja Salomonowitz
Begabtes Kind, verlassene Tochter, entschlossene Frau, einsame Künstlerin, Erforscherin innerer Welten, gefeierte Malerin. Der Film von Anja Salomonowitz ist ein poetisches Portrait der österreichischen Malerin Maria Lassnig (Birgit Minichmayr). Ein Film über ihre Suche nach ihrem ganz persönlichen, künstlerischen Ausdruck, ihren Kampf in der männlichen Kunstwelt, ihr körperliches Ringen um ihre Malerei, in der sie ihren inneren Schmerz auf die Leinwand bringt. Und dann auch ein Film über ihren großen künstlerischen Erfolg.
Maria Lassnig (1919–2014) war eine herausragende österreichische Malerin. Am 8. September 1919 in Kappel am Krappfeld geboren, studierte sie ab 1941 an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. In den 1960er Jahren lebte sie in Paris, in den 1970er Jahren in New York. Inspiriert von Abstraktion und Surrealismus entwickelte sie ihre „Körperbewusstseinsmalerei“. Ihr farbgewaltiges und inhaltlich dichtes OEuvre gilt als visionär und wird hoch geschätzt. Lassnig kämpfte ihr Leben lang gegen Ausgrenzung in einer männerdominierten Kunstwelt. 1980 wurde sie die erste Frau im deutschsprachigen Raum, die eine Professur für Malerei erhielt. 1988 wurde sie mit dem Großen Österreichischen Staatspreis ausgezeichnet. 2013 erhielt sie den Goldenen Löwen für ihr Lebenswerk. Ihre Werke, darunter das 2021 im Dorotheum versteigerte „Wilde Tiere sind gefährdet,“ erreichen weiterhin Spitzenpreise.
Mit Birgit Minichmayr, Johanna Orsini, Oskar Haag, Lukas Watzl.
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Die Unbeugsamen
Strick im Kino #13: Montag, 13. Juli 20:00 Uhr
Dokumentarfilm, Deutschland 2021, 105 min • FSK 0 • Drehbuch & Regie: Torsten Körner
DIE UNBEUGSAMEN erzählt die Geschichte der Frauen in der Bonner Republik, die sich ihre Beteiligung an den demokratischen Entscheidungsprozessen gegen erfolgsbesessene und amtstrunkene Männer wie echte Pionierinnen buchstäblich erkämpfen mussten. Unerschrocken, ehrgeizig und mit unendlicher Geduld verfolgten sie ihren Weg und trotzten Vorurteilen und sexueller Diskriminierung.
Politikerinnen von damals kommen heute zu Wort. Ihre Erinnerungen sind zugleich komisch und bitter, absurd und bisweilen erschreckend aktuell. Verflochten mit zum Teil ungesehenen Archiv-Ausschnitten ist dem Dokumentarfilmer und Journalisten Torsten Körner („Angela Merkel – Die Unerwartete“) eine emotional bewegende Chronik westdeutscher Politik von den 50er Jahren bis zur Wiedervereinigung geglückt. Die Bilder, die er gefunden hat, entfalten eine Wucht, die das Kino als Ort der politischen Selbstvergewisserung neu entdecken lässt. Ein erkenntnisreiches Zeitdokument, das einen unüberhörbaren Beitrag zur aktuellen Diskussion leistet.
Eine außergewöhnliche, einzigartige filmische Zeitreise mit zahlreichen Pionierinnen der Bonner Republik, die Torsten Körner an ihre alten Wirkungsstätten einlud, um sie zu interviewen – darunter Herta Däubler-Gmelin (SPD), Marie-Elisabeth Klee (CDU), Ursula Männle (CSU), Christa Nickels (Die Grünen), Ingrid Matthäus-Maier (FDP/SPD), Renate Schmidt (SPD) und Rita Süssmuth (CDU). Historische Aufnahmen zeigen darüber hinaus politische Größen wie Aenne Brauksiepe (CDU), Hildegard Hamm-Brücher (FDP), Waltraud Schoppe und Petra Kelly (Die Grünen). Eindrucksvoll und inspirierend schenkt der facettenreiche Rückblick in die westdeutsche Vergangenheit wertvolle Impulse für die Gegenwart und die Zukunft.
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Elfriede Jelinek - Die Sprache von der Leine lassen
Strick im Kino #12: Montag, 15. Juni 20:00 Uhr
Dokumentarfilm, Deutschland 2022, 100 min • FSK 12 • Drehbuch & Regie: Claudia Müller
Wunderkind, Skandalautorin, Feministin, Modeliebhaberin, Kommunistin, Sprachterroristin, Enfant terrible, geniale, verletzliche Künstlerin – zum allerersten Mal wird hier in einem Kinofilm die Geschichte von Leben und Werk der unvergleichlichen Elfriede Jelinek erzählt, der ersten österreichischen Schriftstellerin, die mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde.
Der Dokumentarfilm ELFRIEDE JELINEK – DIE SPRACHE VON DER LEINE LASSEN nähert sich dieser nur auf den ersten Blick unnahbaren Künstlerin an und zeigt mit erstmals veröffentlichten Film- und Tonausschnitten, vielen unbekannten Interviewpassagen und zum Teil neu aufgenommenen OffTexten die zurückgezogene Autorin auch als Mensch in all ihren Facetten. Entstanden ist ein vielschichtiges, assoziatives und sinnliches Filmporträt, das Widersprüche umarmt und ihren kreativen Umgang mit der Sprache in den Mittelpunkt stellt.
Mit den Stimmen von Sandra Hüller, Sophie Rois, Stefanie Reinsperger, Ilse Ritter, Martin Wuttke, Maren Kroymann.
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Glennkill: Ein Schafskrimi
Strick im Kino #11: Montag, 18. Mai 20:00 Uhr
GB/US 2026, 115 min • FSK 6 • Besetzung: Hugh Jackman, Nicholas Braun, Nicholas Galitzine, Molly Gordon sowie Hong Chau, Emma Thompson • Drehbuch: Craig Mazin • Regie: Kyle Balda • Kinostart: 14. Mai 2026
Eine Herde für alle Fälle... Nach dem Bestsellerroman von Leonie Swann. In der deutschen Fassung mit den Stimmen von Anke Engelke und Bastian Pastewka.
Schäfer George (HUGH JACKMAN) liest seinen geliebten Schafen jeden Abend Krimis vor und nimmt an, dass sie kein Wort davon verstehen. Doch als ein mysteriöser Vorfall das friedliche Leben auf der Farm durchbricht, wird den Schafen bewusst, dass sie selbst nun die Ermittlungen übernehmen müssen. Also folgen sie der Spur der Beweise und machen menschliche Verdächtige ausfindig. Dabei beweisen sie, dass auch Schafe brillant darin sein können, Verbrechen aufzuklären. Ein neuer, geistreicher Krimi der etwas anderen Art!
Die Hauptrollen in dieser überaus charmanten und amüsanten Krimi-Komödie spielen Hugh Jackman, Nicholas Braun, Nicholas Galitzine, Molly Gordon sowie Hong Chau und Emma Thompson. In der englischen Originalfassung sind außerdem Julia Louis-Dreyfus, Bryan Cranston, Chris O’Dowd, Regina Hall, Patrick Stewart, Bella Ramsey, Brett Goldstein und Rhys Darby zu hören. Regie führte Kyle Balda. Das Drehbuch schrieb Craig Mazin, von dem auch die Screen Story stammt, basierend auf dem Roman „Glennkill: Ein Schafskrimi“ von Leonie Swann. In der deutschen Fassung leihen Anke Engelke Schaf Lily und Bastian Pastewka Schaf Mopple ihre prägnanten Stimmen.
► Glennkill: Ein Schafskrimi im Kino Intimes
Astrid Lindgren - Die Menschheit hat den Verstand verloren
Strick im Kino #10: Montag, 13. April 20:00 Uhr
Doku-Drama, Deutschland/Schweden 2025, 102 min • FSK 12 • Besetzung: Karin Nyman, Annika Lindgren, Johan Palmberg, Sofia Pekkari • Drehbuch & Regie: Wilfried Hauke
Astrid Lindgren - Die Menschheit hat den Verstand verloren erzählt mit dokumentarischen und szenischen Bildern aus der Sicht von Astrid Lindgren und ihrer Tochter Karin, ihrer Enkelin Annika und ihrem Großenkel Johan anhand der Kriegstagebücher die wahre Geschichte hinter dem Erfolg der Weltautorin. Dabei gehen die Nachkommen bei der Lektüre und in Gesprächen miteinander auch den schmerzhaften Ereignissen im privaten Leben Astrid Lindgrens nach.
Astrid Lindgren, die vor allem durch ihre Kinderbücher wie „Pippi Langstrumpf“, „Michel aus Lönneberga“ und „Ronja Räubertochter“ bekannt wurde, prägte mit ihren Werken Generationen von Leser*innen. Astrid Lindgren - Die Menschheit hat den Verstand verloren nähert sich der Autorin auf neue Weise, widmet sich ihren Tagebüchern, die zwischen 1939-1945 entstanden sind und erzählt von der noch unbekannten Astrid Lindgren als Chronistin des Zweiten Weltkriegs.
Die erst 2015 veröffentlichten und in mehr als 20 Sprachen übersetzen Kriegstagebücher von Astrid Lindgren lagen 70 Jahre lang in ihrem Schlafzimmer im Wäscheschrank verborgen. Sie sind eine einzigartige Dokumentation vom Schrecken der Diktatur und des Terrors aus der Sicht einer Mutter und frühen Feministin und appellieren leidenschaftlich an Mitmenschlichkeit, Frieden und Gleichberechtigung.
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